Online zur Lehrlingsförderung

Mit dem "LehreOnlineService" können Anträge zur Lehrstellenförderung nun auch elektronisch gestellt und verwaltet werden.


1. Konjunkturbericht

Die Konjunkturerhebung der KMU Forschung Austria im ersten Quartal 2017 hat eine deutlich bessere Beurteilung der Geschäftslage gebracht und meldeten 36% der Betriebe für 2016 Umsatzsteigerungen gegenüber 2015 um durchschnittlich 10,8%. Allerdings verzeichnen auch 23% Umsatzrückgänge um durchschnittlich 9,1%. Insgesamt ergibt sich daraus eine Erhöhung des nominellen Umsatzes im Salzburger Gewerbe und Handwerk um 3,3%.

Die Verkaufspreise konnten durchschnittlich um 1,4% erhöht werden, das bei einer Inflation für 2016 um 0,9%. Die nominelle Umsatzentwicklung ist um 1,9% gestiegen.

Der Anteil der Exporte im Gewerbe und Handwerk ist nach wie vor gering und beträgt 7,1% des Gesamtumsatzes (Vorjahr 8,7%). 15% der Betriebe realisierten Umsätze mit Exporten, 85% hatten 2016 keine Exportumsätze. Die Investitionstätigkeit ist wieder auf das Niveau von 2011/12 gestiegen und beträgt im Jahr 2016 rund € 5.300,- je Beschäftigtem. 55% der Betriebe tätigten 2016 Investitionen. Für heuer planen 47% der Betriebe Investitionen vorzunehmen.

Die aktuelle Geschäftslage beurteilen 18% der Betriebe mit „gut" und überwiegen die Betriebe mit guter Geschäftslage um 1%punkt. Das Stimmungsbarometer hat sich verschlechtert. Bei den Erwartungen für das zweite Quartal überwiegen die Betriebe mit optimistischen Einschätzungen um 5%punkte (18% gegenüber 13%). Im Vergleich zum Vorquartal hat der Optimismus zugenommen.

Beschäftigungssituation
Im Durchschnitt planen die Betriebe eine Erhöhung ihres Beschäftigtenstandes um 14,6%. Der Personalbedarf liegt damit über dem Niveau des Vergleichsquartals des Vorjahres.


2. Mindestlohn

Die Sozialpartner wurden von der Bundesregierung beauftragt, bis Mitte des Jahres Vereinbarungen zur Umsetzung des Mindestlohnes von € 1.500,- brutto auszuarbeiten. Informationen aus den Branchen zeigen große Probleme, die mit der Einführung eines Mindestlohnes von € 1.500,- verbunden sind

  • Die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Branchen ist massiv bedroht.
  • Der Unterschied zum Lohn der niedrigsten Lohngruppe und € 1.500,- beträgt bis zu 31%.
  • Der Mindestlohn erhöht nicht nur die unterste Lohnkategorie sondern auch die darüber liegenden Lohnkategorien, da realistischer Weise der Entgeltunterschied zwischen qualifizierten und unqualifizierten Arbeitnehmern aufrecht erhalten wird.
  • Eine Erhöhung des Bruttolohnes steigert nur bedingt die Kaufkraft, da einerseits der Staat mehr als 50% der Steigerung der Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge abschöpft und zusätzliche Kaufkraft auch die Inflation anheizt.

Wir fordern daher einen Mindestlohn mit Augenmaß, der dem Arbeitnehmer zu gute kommt und nicht dem Staat. Ein überzogener Mindestlohn 

  • verlagert Arbeitsplätze ins Ausland, vernichtet Arbeitsplätze für Unqualifizierte und macht sie arbeitslos.
  • erhöht die Steuer- und Abgabenbelastung und schwächt die Kaufkraft.

 


3. Arbeitszeitflexibilisierung

Die Verhandlungen der Sozialpartner zur Arbeitszeitflexibilisierung brachten bisher nur wenig Annäherung. Wir vertreten das Modell 10-12-60, d.h. 10 Stunden tägliche Normalarbeitszeit, 12 Stunden Tageshöchstarbeitszeit und 60 wöchentlich bei einem maximalen Durchrechnungszeitraum von 2 Jahren. Die Vertreter der Gewerkschaft und Arbeiterkammer fordern dagegen eine Arbeitszeitverkürzung.


4. Förderungsprogramme

In den letzten Tagen wurde eine Reihe von Förderungsprogrammen für die schon seit Anfang des Jahres Anträge gestellt werden können, in Kraft gesetzt und konkretisiert

Nutzen Sie diese äußerst attraktiven Förderungsaktionen. Sie sind ein Impuls für unternehmerische Investitionen und zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmensstandorten sowie von Arbeits- und Ausbildungsplätzen.


5. Staatspreis beste Lehrbetriebe

Das Wirtschaftsministerium prämiert heuer zum 6. Mal die besten Lehrbetriebe für Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit in der Lehrlingsausbildung in den Kategorien Klein-, Mittel- und Großbetrieb. Die Teilnahmebedingungen finden Sich auch auf www.ibw.at/fitforfuture. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2017.


6. Vortrag "EU-Datenschutz-Grundverordnung"

Im Mai 2018 tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Bis dahin müssen alle Datenanwendungen angepasst werden. Es gibt keine Meldepflicht bei der Datenschutzbehörde mehr. Stattdessen gibt es neue Verantwortliche mit weitreichenden Pflichten.

Wir informieren Sie dazu in einem Vortrag „EU-Datenschutz-Grundverordnung" am 8.6.2017. Wir laden Sie dazu recht herzlich ein und ersuchen um Ihre Anmeldung.


7. Einladung 6. Rundgang der Reihe "WERK:STADT SALZBURG"

Im Rahmen der Reihe „WERK:STADT SALZBURG" lädt die Franz Triendl Stiftung der Wirtschaftskammer Salzburg zur Präsentation des nächsten Rundgangs (Kajetanerplatz, Nonntaler Hauptstraße, Kapitelplatz, Kaigasse) am Donnerstag, 6.4.2017 um 18:30 Uhr im Salzburg Museum recht herzlich ein.



Spartenobmann
KommR Josef Mikl


Geschäftsführer
Mag. Wolfgang Hiegelsperger


Assistentin
Julia Kostecka
 
Wirschaftskammer Salzburg
Julius-Raab-Platz 1
5027 Salzburg
2. Stock, Zimmer 238
T: +43(0)662 8888-275
F: +43(0)662 8888-581
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