Salzburg bei Wirtschaftsleistung an der Spitze der Bundesländer

Stadt und Land Salzburg erzielten im Vorjahr das stärkste Wirtschaftswachstum unter allen Bundesländern. Noch dazu ist Salzburg die Nummer eins, wenn man das Bruttoregionalprodukt pro Kopf heranzieht. Eine nicht wirklich überraschende Entwicklung, wie man in der WKS analysiert.


1. Kollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe 2018

Mit Wirksamkeit 1.1.2018 werden die monatlichen Mindestgrundgehälter der Angestellten im Gewerbe und Handwerk (ausgenommen Metall) unterschiedlich nach den Verwendungsgruppen um 2%-2,6% erhöht. Rahmenrechtliche Änderungen gibt es keine.

Die Nachtarbeitszulage wurde ebenfalls um 2,6% auf € 1,89 erhöht. Hier finden Sie die Gehaltstabelle.


2. KMU Digital

Die Digitalisierungsinitiative KMU Digital www.kmudigital.at führt KMU’s Schritt für Schritt in die digitale Zukunft. Dabei haben sie die Möglichkeit, geförderte Beratungen und Weiterbildungen zu bekommen.

1. KMU DIGITAL Online Status Check: Wie digital ist mein Unternehmen?
2. KMU DIGITAL Potentialanalyse: Was soll sich wie ändern?
3. KMU DIGITAL Beratung: Wie geh ich´s an?
Schwerpunkte:
a) E-Commerce & Social Media
b) Geschäftsmodelle & Prozesse
c) Verbesserung der IT-Sicherheit
4. KMU DIGITAL Qualifizierung: Digitale Kompetenzen erweitern für Unternehmer/innen und Mitarbeiter/innen

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3. Förderung bei Übernahme von Internatskosten

Ab 1.1.2018 sind alle Lehrbetriebe zur Übernahme der Internatskosten für ihre Lehrlinge verpflichtet. Dem Lehrbetrieb werden diese Kosten (www.lehre-foerdern.at) ersetzt.

Die Wirtschaftskammer setzt sich intensiv dafür ein, dass die Abwicklung direkt zwischen dem Internat und der Förderstelle erfolgt.


4. Krankengeld für Selbständige

Ab 1.7.2018 wird das Krankengeld für Selbständige statt wie bisher ab dem 43. Tag der Erkrankung in Zukunft ab dem 4. Tag rückwirkend ausbezahlt. Voraussetzung ist wie derzeit eine Krankenstandsdauer von mindestens 43 Tagen.


5. Entgelterstattung bei Krankenstand für KMU bis 10 ArbeitnehmerInnen

Derzeit erstattet die AUVA 50% des fortgezahlten Entgelts im Krankenstand den KMU bis 50 ArbeitnehemerInnen und zwar für maximal 6 Wochen. Ab dem 1.7.2018 erhalten KMU, die bis zu 10 ArbeitnehmerInnen beschäftigen, 75% des fortgezahlten Entgelts ersetzt.


6. Entfall der Auflösungsabgabe ab 1.1.2020

Die Auflösungsabgabe, die zum Ende jedes arbeitslosenversicherungspflichtigen Dienstverhältnisses oder zum Ende jedes arbeitslosversicherungspflichtigen freien Dienstverhältnisses vom Dienstgeber zu entrichten ist, entfällt ab dem 1.1.2020. Es resultiert daraus eine Einsparung für Unternehmen von ca. € 70 Mio.

Die Auflösungsabgabe 2018 beträgt € 128,-.


7. Vergaberecht Deutschland

Öffentliche Aufträge dürfen im gesamten EU-Binnenmarkt nur an befugte, leistungsfähige und zuverlässige Unternehmen vergeben werden. Deshalb muss jeder Bieter Belege für seine Eignung und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nachweisen. Dies kann er unter anderem durch die Eintragung in ein amtliches Verzeichnis (Art 64 der EU RL 2014/24/EU) tun. Deutschland hat in § 48 Abs 8 VgV (2016) folgende Möglichkeit geschaffen: „Ein den Anforderungen des Artikels 64 der RL 2014/24/EU entsprechendes amtliches Verzeichnis kann auch durch Industrie- und Handelskammern eingerichtet werden. Die Industrie- und Handelskammern bedienen sich bei der Führung des amtlichen Verzeichnisses einer gemeinsamen verzeichnisführenden Stelle.“

Für den LIEFER- UND DIENSTLEISTUNGSBEREICH gibt es ein vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V. geführtes „Amtliches Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich“ unter https://www.amtliches-verzeichnis.ihk.de/Start1.aspx. Über die Recherche-Funktion können Unternehmen gefunden werden, die dem öffentlichen Auftraggeber z. B. bereits namentlich bekannt sind. Eine weitere Suche kann über den CPV-Code durchgeführt werden, um die für den zu vergebenden Auftrag nötige Geschäftstätigkeit zu finden. Bei Bedarf kann der Unternehmer dort direkt online den Antrag auf Präqualifikation ausfüllen. Die dafür notwendigen Eignungsnachweise finden Sie hier.


Für Oberbayern und speziell österreichische Firmen (die sich ebenfalls präqualifizieren dürfen) beispielsweise ist zuständig

Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern
Balanstraße 55-59
D-81541 München
T +49 89 5116-0
Eintragungsgebühr 80,00 EUR (inkl. MwSt.)

die Präqualifikations-Stelle ist

Auftragsberatungszentrum Bayern e. V.
Balanstraße 55 - 59
D-81541 München
T +49 89 5116-3173
E info@abz-bayern.de
Eintragungsentgelt: 170,00 EUR (zzgl. MwSt.)

Sämtliche weiteren Informationen über das Portal finden sich entweder in Fragen und Antworten oder über amtliches Verzeichnis. Bei konkreten Fragen besteht die Möglichkeit, sich an das Auftragsberatungszentrum zu wenden. Weitere allgemeine Informationen zu öffentlichen Aufträgen in Deutschland finden Sie hier bzw. zur Vergabe von Liefer- und Dienstleistungsaufträgen in Bayern hier.

Für die Präqualifikation im BAUBEREICH ist das entsprechende Portal:
https://www.pq-verein.de/wir_ueber_uns/index.html
(vgl. auch: http://www.bmub.bund.de/themen/bauen/bauwesen/bauauftragsvergabe/praequalifizierung/) Dieses ist über das Bundesinnenministerium aufgesetzt, der PQ-Verein somit offiziell legitimiert.


Zwar versuchen immer wieder auch private Anbieter auf den Markt zu drängen – dies aber eher vergeblich, nachdem IHK und PQ-Verein auf gesetzlicher Grundlage berechtigt sind.

 

 

 

 



Spartenobmann
KommR Josef Mikl


Geschäftsführer
Mag. Wolfgang Hiegelsperger


Assistentin
Julia Kostecka
 
Wirschaftskammer Salzburg
Julius-Raab-Platz 1
5027 Salzburg
2. Stock, Zimmer 238
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